UNESCO-PROJEKTTAG Am 26. April 2018 machte das Robert-Wetzlar-Berufskolleg seinem Namen als UNESCO-Projektschule auch in diesem Jahr wieder beim Internationalen Projekttag alle Ehre: In vielfältigen Kunstprojekten, Ausstellungen, Verkaufsständen mit neuen internationalen Ideen und multikulturellem Flair arbeiteten fast 150 Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Schülerinnen und Schülern aus mittlerweile schon 83 Nationen fächer- und bildungsgangübergreifend zusammen: So wurde Vielfalt zusammen in der Schule gelebt! "Man lernt Menschen von überall auf der Welt kennen, man kommt zusammen und schaut sich an, was die anderen so erarbeitet haben!", sagt Keno. Und: "Alle sind so offen und freundlich - ich wusste gar nicht, welche Möglichkeiten es hier an der Schule gibt!", meint Rabea. So kommt die Nachhaltigkeit im Bildungs-Plan einer jeden Schülerin und eines jeden Schülers am Robert-Wetzlar-Berufskolleg zum Tragen: 2.500 Schülerinnen und Schüler tragen damit dazu bei, eine nachhaltigere und sozial gerechtere Gesellschaft zu gestalten. Das ist unsere Zukunft. Das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen in Deutschland bietet Schulen die Möglichkeit, durch ihre schulische Arbeit in einem internationalen Netzwerk modellhaft und prospektiv an den Zielsetzungen der UNESCO mitzuwirken und dazu ein besonderes Schulprofil zu entwickeln. UNESCO-Projektschulen arbeiten mit dem übergeordneten Ziel einer Kultur des Friedens im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung in den folgenden Bereichen:     Menschenrechtsbildung und Demokratieerziehung     Interkulturelles Lernen, Zusammenleben in Vielfalt     Bildung für nachhaltge Entwicklung (u.a. Umweltbildung, globales Lernen)     Global Citizenship     Freiheit und Chancen im digitalen Zeitalter     UNESCO-Welterbeerziehung Kulturelle Vielfalt durch Begegnung Die UNESCO-Projektschulen fördern das Zusammenleben in kultureller Vielfalt auf der Grundlage des Erfahrens und des offenen und reflexiven Umgangs mit der eigenen Kultur. Dabei engagieren sie sich für die interkulturelle Öffnung der eigenen Schule und des Netzwerks und pflegen Kontakten zu Partnerschulen im Ausland. Das Leitbild der Inklusion ist integraler Bestandteil der Schulentwicklung der UNESCO-Projektschulen. Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung ist die Arbeit von UNESCO-Projektschulen auf eine wertorientierte Haltung und den Erwerb von Gestaltungskompetenzen gerichtet. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen eine aktive und mitgestaltende Rolle im Schulgeschehen und in der Gesellschaft.
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