PROJEKTARBEIT „HIPPOTHERAPIE“
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„Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.“ - Kaiser Wilhelm II. - Die Tatsache, dass Tiere Menschen guttun, ist keine neue Erkenntnis. Wir, die Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales (BFH 117), haben unsere Projektwoche dieser Erkenntnis, im Speziellen der positiven Wirkung der Pferde auf beeinträchtigte Menschen, gewidmet. Im   Rahmen   dieses   Projekts   hatten   wir   die   Möglichkeit,   sowohl   in   der   Theorie   viel   über   die   Wirkungsweise   der   Pferde   in   der   Reittherapie   zu   erfahren, aber auch in der Praxis   einer   Reittherapeutin   bei   ihrer   Arbeit   zuzuschauen,   ihr   Fragen   zu   stellen   und   ebenfalls   einiges   an   Selbsterfahrung   zu   sammeln.   Viele   von   uns kamen   auf   diese   Weise   zum   ersten   Mal   oder   nach   längerer   Pause   in   den   Kontakt   zu   Pferden   und   konnten   so   ihre   eigenen   Grenzen   austesten   und ausweiten.   Wir   konnten   den   beruhigenden   und   sanften   Einfluss   der   Pferde   auch   an   uns   selber   wahrnehmen   und   in   der   Reittherapie   deutlich   sehen,   wie selbst   der   Kontakt   zum   Pferd   als   Einzelnes,   ohne   die   zusätzliche   Einwirkung   des   Reittherapeuten,   bereits   auf   die   Kinder   und   Jugendlichen   gewirkt   hat. Die meisten von uns sind sogar über ihren eigenen Schatten gesprungen und selbst aufs Pferd gestiegen. Aus   unseren   gesammelten   Informationen   und   den   fotografisch   festgehaltenen   Erlebnissen   der   vergangenen   Woche   konnten   wir   dann   eine   Präsentation erstellen,   die   wir   auf   einer   Plattform   in   unserer   Schule   ausstellen   durften.   Uns   hat   das   Projekt   und   damit   auch   die   Möglichkeit,   mal   aus   der   eigenen Komfortzone   in   die   Praxis   zu   schauen,   sehr   viel   Spaß   gemacht   und   es   war   interessant,   das   Zusammenspiel   zwischen   Pferd   und   Mensch   beobachten   zu können.