Die berufliche Tätigkeit muss innerhalb eines Jahres absolviert worden sein. Als einschlägig gilt eine berufliche Tätigkeit, die die Anforderung der Praktikum- und Ausbildungsordnung zum Erwerb der Fachhochschulreife (BASS 13-31 Nr.1) erfüllt. Geeignet sind auch die Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres und eines einschlägigen Bundesfreiwilligendienstes. Während der dreijährigen Ausbildung muss zudem einer Beschäftigung mit mindestens 19,5 Wochenstunden in einer sozialpädagogischen Einrichtung nachgegangen werden.   Arbeitsfelder: Mögliche Arbeitsbereiche finden sich in Tageseinrichtungen für Kinder, in der Schulkindbetreuung, in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, in der ambulanten und stationären erzieherischen Jugendhilfe sowie in der Freizeitpädagogik für Kinder und Jugendliche und der Jugendsozialarbeit bzw. der Jugendkulturarbeit.  Abschluss: Staatliche Anerkennung als Erzieherin/Erzieher, ggf. zusätzlich Erwerb der (bundesweit anerkannten) Fachhochschulreife (FHR)  Ausbildungsinhalte: Fachrichtungsbezogener Lernbereich: •	Berufliche Identität und professionelle Perspektiven entwickeln •	Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten •	Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern •	Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten •	Erziehungs-und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen •	Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren •	Religionslehre/Religionspädagogik  •	Wahlfächer zu Bildungsbereichen bzw. Arbeitsfeldern/Zielgruppen •	Projektarbeit  •	Sozialpädagogische Praxis in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene  Fachrichtungsübergreifender Lernbereich: •	Deutsch/Kommunikation, Englisch Politik/Gesellschaftslehre, Naturwissenschaften  Differenzierungsbereich (falls FHR angestrebt): •	Mathematik, Englisch

Voraussetzungen:

Für   die Aufnahme   benötigen   Interessierte   die   Fachoberschulreife   und   einen   erfolgreichen Abschluss   in   einem   für   die   Zielsetzung der   Fachschule   einschlägigen   Ausbildungsberuf.   Hierzu   zählen   u.a.   Staatlich   geprüfte   Kinderpflegerin/geprüfter   Kinderpfleger, Sozialassistent/in    oder    Heilerziehungspflegehelfer/in.    Als    gleichwertig    gelten    die    Abschlüsse    der    zweijährigen    Höheren Berufsfachschule    sowie    der    Fachoberschule    für    Gesundheit    und    Soziales.    Im    Rahmen    von    Einzelfallentscheidungen    kann Bewerberinnen    und    Bewerbern,    die    eine    Hochschulzugangsberechtigung    oder    eine    nichteinschlägige    Berufsausbildung nachweisen,   die   Aufnahme   in   die   Fachschule   für   Sozialpädagogik   in   integrierter   Form   in   der   Regel   dann   gewährt   werden,   wenn einschlägige   berufliche   Tätigkeiten   im   Umfang   von   mindestens   900   Arbeitsstunden   in   einer   für   den   Bildungsgang   geigneten Einrichtung nachgewiesen werden, die den erfolgreichen Besuch des Fachschulbildungsganges erwarten lassen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre (wöchentlich: 16 Stunden Unterricht und 19,5 Stunden Berufstätigkeit in

sozialpädagogischen Einrichtungen)

Kontakt:

Herr Räderscheidt

FACHSCHULE FÜR SOZIALPÄDAGOGIK IN INTEGRIERTER FORM

(BERUFSBEGLEITEND)
GESUNDHEIT, ERZIEHUNG UND SOZIALES IM MITTELPUNKT DER MENSCH