Absolventinnen  

und  

Absolventen  

der  

Fachschule  

für  

Heilerziehungspflege  

sollen  

durch  

die  

Vermittlung  

entsprechender  

Kompetenzen  

zu  

verantwortlichen  

Fachkräften  

für  

die

Erziehung,  

Bildung,  

Assistenz,  

Betreuung  

und  

Pflege  

von  

Menschen  

aller  

Altersgruppen  

mit  

Behinderung  

werden,  

um  

so  

deren  

Teilhabe  

an  

persönlichen  

wie  

gesellschaftlichen

Lebensvollzügen begleiten zu können.

Voraussetzungen:

Die Aufnahme kann bei der Erfüllung folgender Bedingungen erfolgen: mindestens     mittlerer     Schulabschluss     (Fachoberschulreife)     und     Abschluss     eines     berufsqualifizierenden     Bildungsganges     von     zweijähriger     Dauer,     z.B.     Kinderpfleger/in, Sozialassístent/in, Heilerziehungspflegehelfer/in oder: Abschluss einer zweijährigen Höheren Berufsfachschule oder Fachoberschule für Gesundheit und Soziales oder:   Allgemeine   oder   Fach-Hochschulzugangsberechtigung   oder   nicht   einschlägiger   Berufsabschluss   in   Verbindung   mit   Erfahrungen   in   einschlägigen   beruflichen   Tätigkeiten, z.B.: Praktikum, FSJ (Aufnahme erfolgt als Einzelfallentscheidung) oder: einschlägige Berufserfahrung von mindestens fünf Jahren.   Im   Rahmen   von   Einzelfallentscheidungen   kann   Bewerberinnen   und   Bewerbern,   die   eine   Hochschulzugangsberechtigung   oder   eine   nichteinschlägige   Berufsausbildung   nachweisen, die    Aufnahme    in    die    Fachschule    für    Heilerziehungspflege    in    der    Regel    dann    gewährt    werden,    wenn    einschlägige    berufliche    Tätigkeiten    im    Umfang    von    mindestens    900 Arbeitsstunden in einer für den Bildungsgang geigneten Einrichtung nachgewiesen werden, die den erfolgreichen Besuch des Fachschulbildungsganges erwarten lassen. Die   berufliche   Tätigkeit   muss   zusammenhängend   absolviert   werden.   Als   einschlägig   gilt   eine   berufliche   Tätigkeit,   die   die   Anforderung   der   Praktikum-   und   Ausbildungsordnung   zum Erwerb der Fachhochschulreife (BASS 13-31 Nr.1) erfüllt. Geeignet sind auch die Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres und eines einschlägigen Bundesfreiwilligendienstes.

Ausbildungsinhalte:

Fachrichtungsbezogene Unterrichtsfächer: Theorie und Praxis der Heilerziehung, Gesundheit/Pflege, Psychiatrie, Organisation/Recht/Verwaltung, Heilerzieherische Schwerpunkte (u.a. Musik, Kunst, Spiel, Sprache, Psychomotorik, Hauswirtschaft), Projektarbeit, Praxis in Einrichtungen der Behindertenhilfe Fachrichtungsübergreifende Unterrichtsfächer: Deutsch/Kommunikation, Politik/Gesellschaftslehre, Religionslehre Differenzierungsbereich (nur bei Erwerb der FHR): Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften

Arbeitsfelder:

Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger arbeiten in Einrichtungen der Behinderten- bzw. Eingliederungshilfe, in integrativen Tageseinrichtungen für Kinder, in Förderschulen oder auch in Institutionen der Erziehungshilfe.

Ausbildungsdauer:

Es handelt sich um eine dreijährige Berufsausbildung. Hierbei erfolgen die ersten beiden Jahre in

Form von fachtheoretischem Schulunterricht in Vollzeit. In diesen Zeitraum sind zudem 16 Wochen

Praktikum im angestrebten Arbeitsfeld integriert.

Hieran schließt sich ein einjähriges Berufspraktikum in Institutionen des Arbeitsfeldes an, welches

schulisch begleitet wird.

Abschluss:

Staatliche Anerkennung als Heilerziehungspflegerin/Heilerziehungspfleger. Zudem ist zusätzlich ist der Erwerb der Fachhochschulreife (FHR) möglich.  

Kontakt:

Herr Terfurth

FACHSCHULE FÜR HEILERZIEHUNGSPFLEGE (VOLLZEIT)

GESUNDHEIT, ERZIEHUNG UND SOZIALES IM MITTELPUNKT DER MENSCH