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Haute-Cuisine zum Anfassen Ganz oben. Dort wollen viele stehen, manche schaffen es und so auch Frankreich. Euch sei es ermöglicht, Frankreich ganz oben zu erleben und wortwörtlich anzufassen. Kulinarisch steht Frankreich nämlich an alleiniger Spitze und jeder, der an Frankreich denkt, denkt direkt an Geschmack. Egal ob süße Nachspeisen oder herzhafter Käse, für jeden ist etwas dabei, besonders in Lille, im Norden Frankreichs nahe der belgischen Grenze. Mitkochen dürft ihr dann auch, also fahrt mit auf den Austausch in das Land der Kulinarik! Nach kurzer Anreise und Besichtigung des Lycèe Hôtelier International de Lille, der Partnerschule des Robert- Wetzlar-Berufskollegs in Lille, ist man auch schon mitten im Geschehen. In der ersten Woche heißt es: Tandem-Unterricht. Zusammen mit wechselnden französischen Partnern lernt ihr das, was ihr in den Wochen darauf brauchen werdet, wenn ihr es nicht schon könnt: Französisch, besonders nette Ausdrücke von den Franzosen selber inklusive! Das Schönste daran ist, dass ihr automatisch mit den Kollegen in Kontakt kommt und sofort Freunde findet, versprochen! Am Wochenende steht dann die Stadterkundung und sehr viel essen und trinken an. An jeder Ecke und in jedem kleinsten Gässchen verbirgt sich ein Chocolatier, eine Pâtisserie oder ein gemütliches Café mit französischen Spezialitäten. In den folgenden zwei Wochen ändert sich allerdings etwas: ihr dürft für die Spezialitäten selbst zubereiten. Gutherzig und offen werden die französischen Küchenchefs euch alles probieren und alles zubereiten lassen, was ihren Betrieb ausmacht, wenn ihr euch nur interessiert zeigt. Der eine wird in einem großen Hotel, der andere vielleicht in einer kleinen Brasserie arbeiten, das macht die Gespräche Abends in der Unterkunft dafür um so spannender und facettenreicher! So vergeht also Tag um Tag, einer spannender als der andere, bis zum nächsten freien Wochenende, wo wieder Erkundungstour und Leute treffen angesagt ist. Besonders wird es dann, wenn ihr Einheimische nach den besten Lokalitäten fragt. So kommt ihr nämlich dazu, den besten Crèpe und den leckersten Kaffee in Lille zu probieren. Nach einem erholsamen Wochenende geht es zurück in den Betrieb. Ihr seid bereits eingearbeitet, sprecht ein wenig französisch und werdet nun auch mit Witzen und Sprüchen konfrontiert, die den Tag noch lustiger machen. Kulinarisch habt ihr dann schon einiges entdeckt, eine Spezialität ist zum Beispiel das Speculoos, was zu Kaffee als Keks und als Dessert, wie zum Beispiel das Speculoos- Tiramisu, gereicht wird. Ja, in Lille gibt es Spekulatius nicht nur zu Weihnachten! Nach drei Wochen habt ihr nun viel Schönes erlebt. Das einzig Schlimme ist aber dann die Abreise. Am liebsten würdet ihr noch vier weitere Wochen dort bleiben, es gibt noch so viel mehr zu sehen, so viel mehr zu entdecken und so viel mehr zu probieren. Das alles ist danach aber möglich auch ohne den Austausch, jetzt wo ihr Freunde und Bekannte gefunden habt in Lille. Zurückkommen ist dann schöner als gehen! Calogero G., Koch-Azubi am Robert-Wetzlar-Berufskolleg im 2. Lehrjahr
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